13. Dezember 2019  00:00

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Studium und Freizeit

Studenten-Magnet „Beverly Buer“

Gelsenkirchen. Auch wenn die High Society gerne auf Metropolen wie Hamburg oder Köln zum Studieren zurückgreift, ist Gelsenkirchen ein kleines aber feines Studentenparadies. Nicht etwa, weil sich hier die angesagten Clubs angesiedelt haben, oder weil es hier die beste Shopping-Meile gibt, sondern weil Gelsenkirchen den Studenten einen perfekten Mix aus Tante-Emma-Läden und Wohlfühl-Kneipen bietet.

Von Sandra Greb

International lockt Gelsenkirchen ebenfalls einige abenteuerlustige Studenten an. Der Grund: Die unschlagbare Lage und der dazugehörige Preis. „Auch, wenn Gelsenkirchen nicht der schönste Fleck ist, von hier aus kann man schnell an die besten Orte gelangen“, berichtet Liam Farmosa, ein ehemaliger Austauschstudent aus Malta. „Ich konnte mir mit meinen Freunden billig eine Wohnung mieten und wir haben einige tolle Ausflüge unternommen. Sei es ein Tagesausflug nach Köln, Düsseldorf oder auch nach Frankfurt. Es war dennoch sehr schön abends in unsere ruhige Wohnung zurückzukommen und noch ein Bier in unserer Lieblingskneipe hier zu trinken.“

Die lokale und internationale Beliebtheit, an der sich Gelsenkirchen erfreut, kommt aber nicht von ungefähr. Sowohl die Veltins-Arena, als auch die Nähe zu den Einkaufszentren in Essen, Oberhausen und Mühlheim, sind für viele überzeugende Argumente. Wer aus anderen Kontinenten ins Ruhrgebiet kommt, nutzt den Wohnort hier allerdings auch für etwas längere Reisen nach England, Belgien, Russland oder Dänemark. „Meine Freunde und ich sind in alle möglichen Himmelsrichtungen gereist“, erinnert sich Hannah Matthews, eine Studentin aus den USA. „Von hier aus waren wir so schnell in den Niederlanden, in Frankreich oder auch in Italien. Ich bereue meinen Aufenthalt in Gelsenkirchen wirklich nicht.“

Die Westfälische Hochschule (WHS), im Stadtteil Buer, bietet insgesamt 24 Studiengänge an und öffnet dieses Jahr für rund 5.000 Studierende ihre Türen. „Zuhause in Indonesien kann man keine fünf Meter gehen, ohne mit jemandem zusammenzustoßen. Die Leute hier sind nicht so hektisch und nehmen sich tatsächlich mal Zeit für die kleinen Dinge im Leben“, freut sich Maria Theresa. „Ich wollte schon immer mal nach Deutschland und habe schon so viel Gutes von den vorherigen Austauschschülern gehört, da musste ich einfach kommen. Zumal die Kooperation mit der WHS für diese Art von Studiengang einzigartig ist.“

Statt Größe und Luxus stehen nun Gemütlichkeit und Erreichbarkeit im Vordergrund. Beverly Buer trifft damit den Zahn der Zeit.



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