11. Januar 2017  00:00

Kommentieren

Räuberische Erpressung

Sorry, das ist jetzt meins

Meist sind sie √ľberraschend und abrupt. Diebst√§hle k√∂nnen so unpers√∂nlich sein, so ohne Gespr√§ch und ohne Erkl√§rung. Nicht in diesem Fall.

Von Carole Tolksdorf

Eigentlich wollte der 17-J√§hrige nur hilfsbereit sein als er in der Nacht des 2. Januar einem Unbekannten auf der Horster Stra√üe sein Handy auslieh. Doch diese Hilfsbereitschaft nutzte der Mann aus und behielt das Ger√§t. Anstatt sich aber ohne ein Wort des Abschieds mit der Beute aus dem Staub zu machen, teilte er dem Jugendlichen freundlicherweise mit, was nun passierte: Das Handy werde er behalten. Sollte der 17-J√§hrige damit nicht einverstanden sein, w√§re er leider gezwungen ihn zu schlagen. Der Jugendliche war √ľberraschenderweise nicht einverstanden, verlangte nach dem Handy und kassierte Tritte.

Zwei Polizeibeamte auf Streife bemerkten die Szene und schritten ein. Der Polizei wollte der Mann offenbar nicht erkl√§ren, wer nun der neue Besitzer des Handys war und fl√ľchtete. Der bestohlene Jugendliche rannte dem Fl√ľchtigen hinterher und kam kurze Zeit sp√§ter mit seinem Handy in der Hand zur√ľck. Anscheinend hat der Handydieb dann doch nochmal mit sich reden lassen und dem 17-J√§hrigen ‚Äď wohl nach einer vern√ľnftigen Diskussion ‚Äď das Telefon √ľbergeben. Kommunikation ist eben das A und O.



Bisherige Kommentare

Dieser Beitrag wurde bislang nicht kommentiert.



Artikel kommentieren

Ihr Name? (erforderlich)


Ihre E-Mail-Adresse? (erforderlich, wird nicht veröffentlicht)


Ihr Kommentar?



 
 

Hier ist es

InfoBox