19. Dezember 2016  00:00

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Buerer Original

Fuck - es ist ja Weihnachten

Für Anabel Starosta (26) beginnt Heiligabend immer in der Kneipe. Glühwein im „Fuck" hat bei ihr und ihren Freunden Tradition. In den Abendstunden wartet dann das Kontrastprogramm.

Von Sebastian Bauerschäfer

Als Kind fand sie Weihnachten immer besonders spannend, „weil man dort noch mehr Geschenke bekommen hat." Das habe sich bei ihr gelegt. Jetzt freue sich Anabel eher auf das Beisammensein mit ihrer Familie. „Zu Weihnachten sind alle da. Onkel, Tanten und Cousins."

Erst Kneipe, dann in die Kirche und vor acht Uhr bekommt niemand sein Geschenk. Die Feiertage sind halt kein Zufallsprodukt. Alles Routine. „Hinterher essen wir alle Fondue." Eines der wenigen Dinge, die früher bei Familie Starosta anders gewesen sei. „Es gab sonst eine Gans, aber das war immer so aufwendig.“ Nun sei auch für ihre Mutter der Heiligabend etwas entspannter.

Weihnachten ist fĂĽr Anabel aber vor allem eins: Singen mit der Familie. Erst in der Kirche, dann gemeinsam unterm Weihnachtsbaum, der bei ihrer Familie seit Ewigkeiten mit echten Kerzen daherkomme.

Angst vor einem brennenden Baum habe bei ihr deshalb niemand. „Warum auch?", fragt Anabel. „Bei echten Kerzen achtest du halt noch viel mehr darauf, dass nichts passiert." Elektrische Kerzen seien doch was die Sicherheit betrifft ein Trugschluss. „Die sollte man ja auch nicht die ganze Nacht anlassen."



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