03. Dezember 2016  00:00

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Dennis Pertczyk:

"Heiligabend ohne Mama"

28 Mal war Weihnachten Geborgenheit, nach Hause kommen, Familie sein. Dennis Pertczyk (29) weiß nicht, wie es sich dieses Mal anfĂŒhlen wird - nachdem seine Mutter im MĂ€rz verstorben ist.

Von Johannes Bansner

Die grau-grĂŒnen Augen sind plötzlich glasig, die gerade noch feste Stimme wird brĂŒchig. Dennis Pertczyk wird bewusst, dass dieses Weihnachten nie so sein wird, wie die letzten 28 Jahre - es ist der erste Heiligabend ohne seine Mutter.

"Meine Mama ist im MĂ€rz verstorben", sagt der 29-jĂ€hrige Gelsenkirchener und rĂŒckt seine Brille zurecht. "Normalerweise", erzĂ€hlt Dennis, "haben wir immer zusammen fĂŒr die Familie gekocht, gemeinsam gegessen und bis tief in Nacht gequatscht."

Als er sich an letztes Jahr Weihnachten erinnert, gewinnt seine tiefe Stimme wieder die Oberhand, seine klaren Augen fixieren den Himmel. "Als wir von der Kirche wiederkamen, hat sie uns direkt ein Glas Wein eingeschenkt und nochmal die Kerzenlichter auf dem Wohnzimmertisch zurechtgerĂŒckt."

Wie und ob dieses Jahr gefeiert wird, weiß Dennis nicht. "Wir haben noch nicht ĂŒber Heiligabend gesprochen und wie es ablaufen soll."

Er wisse nicht, wie sich das alles anfĂŒhlen wird - das Kochen, die Geschenke auspacken, der Kirchenbesuch.

Einen Wunsch hat er aber und ist sich sicher: "Und zwar, dass wir als Familie noch nĂ€her zusammenrĂŒcken."



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