18. April 2016  10:07

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Radarmessung Schalker Meile

Fotoshooting fĂĽr die Besten

Vergangenen Donnerstag war es wieder soweit: Zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr konnten Autofahrer auf der Schalker Meile testen, wie schnell sie mit ihrem Auto fahren können. Das ganze wurde freundlicherweise von der Polizei Gelsenkirchen unterstützt.

Von Katharina Schwinning

Die Polizei lädt zum Fotoshooting. Es nimmt jeder teil, der 4 km/h zu schnell fährt. Das Foto wird anschließend per Post zugesendet, dies kann bis zu zwei Monaten dauern. Der Preis des Portraits richtet sich nach der Geschwindigkeit und wie immer gilt: Je schneller, desto mehr Punkte. Wer die meisten Punkte hat, darf den Führerschein zur sicheren Verwahrung abgeben. Die Punkte werden in der Stadt Flensburg gesammelt. Zur Erinnerung: Auf der Schalker Meile liegt das eigentliche Tempolimit bei 50 km/h, aber das sind ja bekanntlich eher Richtlinien. Jetzt wo alle die Spielregeln kennen, möchte die Redaktion Euch die besten Fahrer vorstellen.

:: Die "zwei" ist seine GlĂĽckszahl ::

Insgesamt gab es 34 Teilnehmer. Zwei der Fahrer glänzten ganz besonders. Ein Ford-Fahrer aus Hagen rauschte mit 105 km/h an den Beatmen vorbei. Eine beachtliche Leistung. Da ein unverwackeltes Foto bei der Geschwindigkeit sehr schwierig ist, nimmt die Polizei dafür 240€. Zwei Punkte kommen jetzt auf sein Punktekonto in Flensburg. Zwei Monate darf der Herr seinen Führerschein nun abgeben. Die Polizisten werden gut auf die Fleppe aufpassen.

:: Niemand macht mir meine Stadt streitig ::

Kandidat Nummer zwei dachte sich: Den Rekord in meiner Stadt halte immer noch ich. Und legte nochmal 16 km/h drauf. 121 km/h. Welch ein Triumph. Die Buerpott-Redaktion zieht den Hut. Ab 120 km/h ist ein perfektes Foto nahezu unmöglich. Der Belichtungszeit muss erhöht werden. Jede Veränderung führt bei den Beamten zu Schweißausbrüchen. Da die vom Schweiß durchnässten Uniformen dann noch in die Reinigung müssen, kostet dieses Foto-Meisterwerk 680€. Leider gibt es ebenfalls nur zwei Punkte in Flensburg. Der Gelsenkirchener kann jedoch drei Monate sicher gehen, dass der Führerschein ihm nicht abhandenkommt. Ein Monatsticket für den öffentlichen Nahverkehr ist im Preis übrigens nicht mit inbegriffen.



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