12. November 2014  00:27

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Drogen am Steuer

Highway to Hassel

Montag ist Schontag. Dachte sich ein kreativer Gelsenkirchener und wagte einen Trip der besonderen Art. Breit wie die A40 stieg er auf sein Kleinkraftrad und rauschte los.

Von Hannah Nieswand

Ein Ausflug ins GrĂŒne. Sicher nicht leicht im November, aber trockenes Laub kann man ja rauchen. Das jedenfalls dachte sich am Montag ein 37-JĂ€hriger und versĂŒĂŸte sich den Nachmittag mit einem Joint. Um seine Sinne noch mehr zu erweitern, setzte sich der Bob Marley des Westens daraufhin auf sein Kleinkraftrad und begann eine psychodelische Fahrt durch Hassel. Doch der dichte Verkehr blieb dem Auge des Gesetzes nicht lange verborgen.

Der Drogenschnelltest, den zwei Polizisten mit dem Gelsenkirchener durchfĂŒhrten, fiel positiv aus. EndgĂŒltig rot sahen die Herren in GrĂŒn schließlich, als der VerdĂ€chtige nicht einmal den passenden FĂŒhrerschein vorweisen konnte. So endete das bunte Abenteuer auf dem Revier, wo ein Arzt mit einer Blutentnahme den GlĂŒckscocktail des Gelsenkircheners entschlĂŒsselte. THC und Amphetamine, gepaart mit einer ordentlichen Dosis km/h. Ein entspannter Start in die Woche – aber nur so lange die Wirkung anhielt.



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In Paragraph 24A des Straßenverkehrsgesetz ist das Verbot des Fahrens unter Einfluss von Drogen genau definiert:

(1) Ordnungswidrig handelt, wer im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug fĂŒhrt, obwohl er 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration fĂŒhrt.

(2) Ordnungswidrig handelt, wer unter der Wirkung eines in der Anlage zu dieser Vorschrift genannten berauschenden Mittels im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug fĂŒhrt. Eine solche Wirkung liegt vor, wenn eine in dieser Anlage genannte Substanz im Blut nachgewiesen wird. Satz 1 gilt nicht, wenn die Substanz aus der bestimmungsgemĂ€ĂŸen Einnahme eines fĂŒr einen konkreten Krankheitsfall verschriebenen Arzneimittels herrĂŒhrt.

(3) Ordnungswidrig handelt auch, wer die Tat fahrlÀssig begeht.

(4) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu dreitausend Euro geahndet werden.

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