11. Juli 2012  20:05

Kommentieren

Rock im Pott - The BossHoss

"Frauen wollen 'nen Cowboy als Mann"

Sie sind die FrontmĂ€nner der Kult-Country-Band The BossHoss: Kurz vor Rock im Pott in der Arena sprechen Sascha „Hoss Power“ Vollmer und Alec „Boss Burns“ Völkel ĂŒbers Cowboy-Dasein, das nĂ€chste Album und Unterschiede zwischen Pietro Lombardi und Ivy Quainoo.

Von R. Arnhold und M.-T. Gewert

Sascha (40) und Alec (40) sind zwei smarte Berliner mit Charme, Cowboyhut und dem gewissen Etwas, das es braucht, um in der harten Musikbranche auch nach nun mehr 8 Jahren mit The BossHoss erfolgreich zu sein.

Die gelernten Grafikdesigner arbeiteten in derselben Werbeagentur - und nach einem Kneipenabend war schnell klar, dass sie mit Countrymusik und Cowboyhut die BĂŒhne rocken wollen. Als Coaches der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ trimmten sie "ihre" Ivy zum Sieg.

:: In drei Songs beschreibt ihr die Geschichte von Mary. Über das erste Treffen bis hin zur traurigen Trennung. Aber wer ist Mary und wo kommt sie her? ::

Sascha: (grinst und zwinkert) Du glaubst doch nicht im Ernst, dass das jetzt verraten wird – Nein, also Mary kommt bestimmt nochmal wieder. Das hat sich so eingeschlichen, als eine Art „Running Gag“. Der erste Song, Mary marry me wurde von den Fans sehr gut angenommen und dann wurde die Story einfach fortgesetzt. Jetzt ist Mary gerade in der WĂŒste, aber vielleicht feiert sie ihr Comeback ja schon im nĂ€chsten Album.

:: Arbeitet ihr denn schon an eurem nÀchsten Album? ::

Sascha: Neeee. Wir sammeln zwar stÀndig Ideen und teilweise halten wir die dann auch fest, aber die eigentliche Arbeit am Album wird erst Anfang 2013 richtig beginnen. Die Veröffentlichung haben wir dann im Herbst nÀchsten Jahres geplant.

:: WĂŒrdet ihr das Spielen mit Klischees als euer Erfolgsgeheimnis bezeichnen oder ist das Cowboyoutfit am Ende gar nicht mehr so wichtig? ::

Alec: (ĂŒberlegt kurz) Also ich denke, was BossHoss ausmacht, ist nicht nur das Musikalische, sondern natĂŒrlich das Gesamtpaket. Wir finden, das Entertainment ist ganz entscheidend. Wir wollen uns von der Masse abheben und etwas Besonderes sein. Wir möchten schon eine gewisse Welt kreieren und etwas darstellen, was viel Raum fĂŒr Interpretation lĂ€sst. Eben nichts AlltĂ€gliches. Die meisten Bands wollen einfach nur Band sein und nicht mehr.

:: Gibt es denn einen Traum, den ihr euch bisher noch nicht erfĂŒllt habt? ::

Alec: (fragt Sascha) Sascha, was steht denn noch an, an TrÀumen?

Sascha: Ohhh, TrĂ€ume! (ĂŒberlegt kurz) Ich glaube, dass jeder Mensch TrĂ€ume hat. Gewisse Vorstellungen von dem, was man in seinem Leben noch erreichen will und was noch kommt. Wir sind ja auch nur Menschen. Musikalisch erfreuen wir uns am Erfolg und trĂ€umen davon, dass es noch lange so weiter geht.

:: Welchen Titel wĂŒrdet ihr euch denn am Ende eurer Karriere geben wollen? ::

Sascha (lachend) Kings of the Universe!

Alec: Es wĂ€re schön, wenn am Ende bei den Leuten noch etwas hĂ€ngen bleibt, dass wir die Leute auch noch viele weiter Jahre auf der BĂŒhne begeistern können. Ich glaube, wenn man irgendwann in zwanzig Jahren noch von BossHoss redet, das wĂ€re ein echter Gewinn! Es gibt einfach wenig Bands, die lange etwas hinterlassen, wo noch die Generation danach die Alben fĂŒr sich entdecken kann und Lust auf diese Musik hat, wo man sagt: „Da passiert etwas bei mir!“ - Wenn das so ist, dann hat man richtig was geschafft!

:: Wenn man „The Voice of Germany“ mit DSDS vergleicht, warum hat ein Pietro Lombardi im Gegensatz zu Ivy langfristig keinen Erfolg? Was macht er falsch? ::

Sascha: Wo fÀngt man da an?

Alec: Im Gegensatz zu den anderen Shows, versuchen wir bei „The Voice“ herauszufinden, welche Talente jemand hat, um sie zu fördern und so einen Weg zu ermöglichen. Das Niveau, der musikalische und der qualitative Anspruch ist höher. Uns geht es nicht um schnelle Eintags-Pop-Fliegen und Teenieschwarm-Sein. Ne Platte, wie sie Pietro Lombardi rausgebracht hat, ist schon vor der Sendung fertig. Die liegt schon in der Schublade und ob er gewinnt, oder irgendjemand anderes, spielt in dem Moment gar keine Rolle mehr.

Sascha: Das Album passt bei Ivy auch musikalisch 100%ig zu ihr und sie kann es authentisch prĂ€sentieren. Es wird jetzt versucht ihre Karriere langsam und behutsam aufzubauen. Die HĂ€lfte vom Album haben wir bei uns im Studio aufgenommen. Und Team BossHoss hat auch ein paar Songs beigesteuert. Da sind wir einfach richtig stolz drauf! Wir haben zwei Wochen lang Tag und Nacht im Studio mit ihr gearbeitet. Generell haben wir in der Zeit bei „The Voice“ sehr viel Zeit investiert. Nicht nur vor der Kamera, sondern auch dahinter. Es dauert lange, die richtigen Songs auszuwĂ€hlen, diese dann zu arrangieren, und so weiter. Ivy hat am Ende verdient gewonnen!

:: Was ist denn fĂŒr euch das Beste am Cowboy-Dasein? ::

Alec: Die Freiheit natĂŒrlich!

Sascha: (grinsend) Außerdem wollen Frauen ‘nen Cowboy als Mann!



Bisherige Kommentare

Clomiphene 50 mg   28.02.2013, 12:59:15 Uhr

PVdkV1 Thanks for the article.Thanks Again. Cool.

Social bookmarks   20.04.2013, 02:14:52 Uhr

hmtV40 Thanks-a-mundo for the blog.Much thanks again. Will read on...

good seo guys   04.09.2013, 02:06:54 Uhr

pgKyLC Im thankful for the article.Much thanks again. Keep writing.



Artikel kommentieren

Ihr Name? (erforderlich)


Ihre E-Mail-Adresse? (erforderlich, wird nicht veröffentlicht)


Ihr Kommentar?



 
 

InfoBox

Am 25. August ist Premiere: Zum ersten Mal steht dann in der Arena auf Schalke Rock im Pott an, ein ambitioniertes Festival mit hochkarÀtiger Besetzung. Neben The BossHoss (Band-Website) sind unter anderem dabei: Jan Delay, Kraftklub, Placebo und, als Headliner: die Red Hot Chili Peppers.

Infos und Karten zu Rock im Pott gibt's hier.



GrĂ¶ĂŸere Kartenansicht

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz